Die Geschichte der Pension Haus Simone in Berlins südwestlichem Bezirksteil Zehlendorf beginnt bereits 1936. Zu dieser Zeit baute der Großvater der heutigen Inhaberin, Oscar Radig, das Haus auf dem Grundstück Schreberstr. 16 als Wohnhaus für drei Parteien und zog dort auch selbst mit seiner Familie ein.

In den Kriegsjahren brannte das Haus bis auf das Erdgeschoss aus und wurde anschließend wieder vollständig aufgebaut. Unmittelbar nach Beendigung des 2. Weltkrieges nutzte das sowjetische Militär das Haus vorübergehend für einige Offiziere.

Das Ehepaar Radig betrieb bereits seit 1930 in Zehlendorfs Mitte die Gaststätte „Alter Krug“, bis dieser Betrieb von den Eltern der jetzigen Inhaberin übernommen wurde.

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1968 1969


Anfang der 70er Jahre fiel dann die Entscheidung, den Alten Krug nicht mehr weiter zu betreiben. Eine zwischenzeitliche Nutzung als griechisches Restaurant „Taverna Kreta“ zeigte nur noch einige Verbindungen zur Vergangenheit: Immerhin konnte man noch in den Säulen der Lampen an der Eingangstreppe die Anfangsbuchstaben des ursprünglichen Betreibers (OR) erkennen.

 

OR-Lampen

 

 

Seit dem Jahreswechsel 2013/2014 ist wieder neues Leben in das Traditionshaus eingezogen: Zunächst ist in einen Teil der Räumlichkeiten ein kleiner und gemütlicher Irish Pub eingezogen.

 

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Daneben findet man mittlerweile ausgesuchte malloquinische Spezialitäten.

 

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Das bisherige Wohnhaus in der Schreberstr. 16 wurde ab 1972 aufwändig in eine Pension umgebaut.

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Die spätere Chefin bei der Inspektion
und beim Hereinholen der Geschäftspost


Neben dem Umbau im Inneren des Hauses erfolgte zunächst eine Vergrößerung der Grundfläche um einen gartenseitigen Anbau mit Dachterrasse.

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Anschließend verzichteten Helga und Helmut Gottwald als Pensionsbetreiber zugunsten weiterer Gästezimmer auf die Dachterrasse und vergrößerten das Haus zusätzlich. In diesem Zusammenhang stand dann auch Ende der 70er Jahre die Dacherneuerung an.

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Die Zeiten der Ölkrise hatten ihren Anteil daran, dass der gesteigerte Energiebedarf des florierendes Hauses auch nach größeren Lagerkapazitäten rief. So wurde 1979 ein entsprechend großer Öltank im Erdreich des weitläufigen Grundstücks verbaut.

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In dieser Zeit war auch der Frühstücksraum eine besondere Augenweide.

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Bis 1980 wurden die Bau- und Fassadenarbeiten dann fertiggestellt und gaben dem Haus das Aussehen, mit dem es dann für mehr als 25 Jahre die Schreberstraße prägte.

Straßenansicht Die Chefin hat alles im Blick Gartenseite
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2005


Der Pensionsbetrieb selbst wurde von Familie Gottwald in der Zeit von 1981 bis 1993 an ein befreundetes Ehepaar verpachtet. Am 01.12.1993 übernahm Simone Gottwald, nunmehr ausgebildete Hotelfachfrau mit Erfahrungen in großen und bekannten Hotels und Restaurants in der Berliner City (z. B. Hotel am Zoo und Kardell), den Pensionsbetrieb von ihrer Mutter und führt seit mittlerweile mehr als 20 Jahren das Haus in der Familientradition weiter.

Seit dieser Zeit wurden viele Maßnahmen ergriffen, um den Gästen auch weiterhin einen zeitgemäßen Standard verbunden mit dem Wohlfühl-Gefühl einer familiengeführten Unterkunft anbieten zu können. Dazu zählt auch die mittlerweile bestehende Möglichkeit einer kostenlosen W-Lan-Verbindung ins Internet in fast allen Zimmern.

Ende 2008 wurde ein weiteres ehrgeiziges Projekt durchgeführt: Das gesamte Haus ist mit ökologisch orientiertem Vollwärmeschutz und teilweise neuen Fenstern versehen worden. Das neue Gewand, in dem die Pension Haus Simone nunmehr das Umfeld prägt, ist gleichzeitig funktionell und auch im Hinblick auf die Ausstrahlung bemerkenswert.

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Nacheinander erfolgten die Erneuerung der Einfahrt zum hauseigenen Parkplatz, die Errichtung eines großen Steingrills und die Neupflasterung des Weges vom Parkplatz zum Haus.

 

 

 

Mittlerweile fühlen sich die Gäste schon bei ihrer Ankunft an der Rezeption mit ihren hellen und warmen Naturfarben willkommen.

 

 

Im Frühjahr 2012 wurde die Frühstücksküche aufwändig saniert und bietet nun zeitgemäße und beste Voraussetzungen, um den Gästen ein großes und abwechslungsreiches Frühstücksbuffet vorzubereiten.

 

 

Für die Zukunft stehen eine Überarbeitung und optische Anpassung des Zauns an das Aussehen des Hauses sowie die Neugestaltung des Parkplatzes auf dem Aufgabenzettel. Es gilt, die abwechslungsreiche und bewegte Geschichte dieses Traditionshauses weiter zu schreiben. Auch für diese Kontinuität steht die Inhaberin Simone Gottwald mit ihrem Namen.

 

 

 

 

 

 

 

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